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  • Leerer Thronsessel von Weihnachtsmann Claudius im Kaminzimmer mit Geschenkpaketen

Korvatunturi
Wo der Weihnachtsmann wirklich wohnt

© Oetinger Verlag


Es gibt Orte, die man nicht besuchen kann. Keine Straße führt dorthin. Kein Wegweiser. Kein Navi.

Und doch kennen ihn Kinder weltweit – manche, bevor sie lesen können.

Dieser Berg hat einen schwierigen Namen, er heißt

K o r v a t u n t u r i  (ausgesprochen: korwa-tunndurri).

Und das ist finnisch.


Ein Buch. Ein Moment. Eine Entscheidung.

Ich kenne diesen Berg seit 1987 – also meinem dritten Weihnachtsmann-Jahr. Damals zeigte mir eine Mutter beim Vor-Ort-Gespräch das erste Buch des Finnen Mauri Kunnas.

Nach nur wenigen Seiten war mir klar: Das ist die Referenz.
Für alle Fragen, die Kinder stellen. Für alle Antworten, die ich geben werde.
Bis heute.

„Wo der Weihnachtsmann wohnt".
Auf Deutsch erschienen 1982. Mittlerweile in der 40. Auflage – Bestseller in über 20 Ländern, in mindestens 26 Sprachen übersetzt und bis heute fester Bestandteil meines weihnachtsmännlichen Konzeptes.


Warum dieses Buch – und kein anderes

Es gibt von jeher zahllose Bücher über den Weihnachtsmann. Jeder meint, über ihn schreiben zu dürfen.

Mauri Kunnas hat es anders gemacht. Er hat nicht einfach über den Weihnachtsmann geschrieben. Er hat ihn vorher besucht. Zumindest fühlt es sich so an – auf jeder Seite.

[Bild 1: Frau Weihnachtsmann und der Haferbrei – die große Küche - angefragt]

Korvatunturi – das sind die Wichtel mit ihren Aufgaben.
Frau Weihnachtsmann und der Haferbrei.
Die Kundschafterwichtel – klein und flink und leise.
Die Rentiere mit den Glöckchen im Ohr.

Alles, was Kinder fragen, ist dort beantwortet. Warmherzig, humorvoll, liebevoll illustriert.
Und bei jedem Durchblättern entdeckt man - wie in Wimmelbüchern - etwas Neues.

Wer dieses Buch kennt, weiß: Mauri Kunnas muss dort gewesen sein.


Konsistenz als Haltung

Alles, was Kinder mich am Heiligabend fragen, beantworte ich auf Basis dieser vier Bücher. Ich kenne sie weitestgehend auswendig.

Das ist keine Methode – es ist Konsequenz.

Ein Kind liest das Buch – und begegnet dann dem Weihnachtsmann, der genau so ist, wie das Buch ihn beschreibt. Oder umgekehrt: Ein Kind begegnet dem Weihnachtsmann – und findet ihn später im Buch wieder.

Kein Bruch. Keine Irritation. Nur Bestätigung – und Staunen.


Korvatunturi – überall

Der Berg mit einem schwierigen Namen. Nicht nur im Buch.

Auch schwierig auszusprechen, wie selbst Dirk Bach erfahren musste – der die ersten drei Weihnachtsklassiker von Mauri Kunnas für eine Hörbuch-CD eingelesen hat – und sich in einem Interview verplapperte: „Kovantuturi,… jetzt habe ich den Namen vom Berg schon wieder vergessen. Das ist aber peinlich, ich muss sofort nachschauen. … Moment, Korvatunturi, Korvatunturi! Korvatunturi nicht Korvatunturi."

Die Finnen werden ihn dafür geliebt haben.

Korvatunturi taucht in der AB-Ansage auf. In den E-Mail-Eingangsbestätigungen. Im ersten Satz der Begrüßung in den Videobotschaften aus dem Kaminzimmer. Und im Auftritt selbstverständlich auch.

„Diesen Namen kennst Du ja bereits aus dem Buch."

Dieser eine Satz schließt den Kreis. Zwischen Buch und Begegnung. Zwischen Lesen und Erleben.

Als wichtiges Element eines Konzeptes, das alles verbindet – von der ersten Anfrage bis zum Erscheinen. Die Kinder sollen in ihrer eigenen Logik sicher sein:

Den Weihnachtsmann gibt es – und er ist Claudius.


Eine Stimme, die trägt

Für Familien, in denen das Vorlesen in der Vorweihnachtszeit manchmal zu kurz kommt, gibt es eine Alternative.

Dirk Bach hat die ersten drei Weihnachtsklassiker von Mauri Kunnas eingelesen. Mit Humor, mit Wärme, mit einer Stimme, die Kinder nicht loslässt. Nicht ohne Grund zählte er zu den besten deutschsprachigen Kinderhörbuchsprechern.

Er starb 2012, mit nur 50 Jahren.
Seine Stimme trägt noch immer.

Dass er die drei Geschichten noch zwei Jahre vor seinem Tod eingesprochen hat, ist ein Geschenk – nicht nur für Kinder, die sich die CD auch im Sommer hoch und runter anhören, sondern für uns alle.

(Das vierte Buch – erschienen 2021 – wurde von Axel Prahl eingelesen.)

Alle vier Weihnachtsklassiker sind inzwischen auch als Sammelband erschienen: „Das große Buch vom Weihnachtsmann" – mit einem Vorwort des Autors, in dem er erklärt, warum er sich heute fast wie der „Sekretär des Weihnachtsmannes" fühlt.

© Oetinger Verlag